Dr. Ulrich Größmann   •   Umwelt-Consulting

           

Veröffentlichungen: 

Titel

Dokumentation des Umweltmanagements
NotfallmanagementNotfallplan für Brand/ExplosionDatenerhebung für Notfallmanagement
Umweltmanagement boomt - nur nicht in Deutschland?
Fremdfirmen auf dem Betriebsgelände - eine oft unterschätzte GefahrBetriebsordnung für Fremdfirmen
Gefahrgut-Verpackungen - Qualitätssicherung nach BAM-Gefahrgutregeln
Der Betriebsbeauftragte
Abwassergebührensplitting
Rechtsschutz im Umweltrecht
EMAS auf dem absteigenden Ast? Kommentar: EMAS und Öffentlichkeit - ungenutzte Chancen?
Das deutsche Gewässerschutzrecht
Tatort Umwelt

Umweltinitiativen der Wirtschaft

Dokumentation des Umweltmanagements

EMAS und ISO 14001 fordern die Erstellung von Dokumenten und Aufzeichnungen, welche die Einhaltung der Anforderungen an das Umweltmanagementsystem nachweisen. Unterstützt wird dadurch die innerbetriebliche Kommunikation zur Steuerung der Unternehmensprozesse sowie die Information der Mitarbeiter, um sie in die Lage zu versetzen, die Unternehmensziele optimal umzusetzen.

  1. Normvorgaben zur Dokumentation
  2. Das Umweltmanagementhandbuch
  3. Checkliste für Dokumentenprüfung
  4. Lenkung der Dokumente
  5. Prozessorientierte Umweltmanagement-Dokumentation

(Weiter zum Aufsatz, ergänzend zu dem Text finden Sie eine Dokumentenliste und eine Checkliste für Vorgabe- und Nachweisdokumente.

Einhaltung des Umweltrechts – Legal Compliance

Trotz des freiwilligen Charakters von Umweltmanagementsystemen wird die Einhaltung des einschlägigen Umweltrechts durch die Organisationen als Grundvoraussetzung zur Erteilung eines Zertifikats bzw. zur Validierung der Umwelterklärung angesehen.

Um die hohe Wertigkeit der Einhaltung des Umweltrechts zu verdeutlichen, muss sich die Organisation in ihrer Umweltpolitik dazu verpflichten, die für sie geltenden umweltrechtlichen Regelungen einzuhalten.

An mehreren Stellen der EMAS-Verordnung bzw. der ISO 14001 wird der hohe Stellenwert dieser Anforderung betont (Auswahl):
(Weiter zum Aufsatz pdf-Datei, 106 kB)

Notfallplanung

Einleitung

Dieser Artikel geht nicht auf unternehmerische Risiken im Sinne eines umfassenden Risk-Managements nach KontraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) bzw. auf Unternehmensbeurteilungen (Ratings) gemäß „Basel II“ ein. Risiken und Notfallsituationen, die im IT-Bereich (Spam, Spyware, Viren etc.) auftreten können, werden ebenfalls nicht berücksichtigt.

Folgende Aspekte stellen für ein Unternehmen potenzielle Notfallrisiken dar, die durch eine umfassende Notfallplanung verhindert oder zumindest in den Auswirkungen verringert werden können:

Mögliche innerbetriebliche Notfallsituationen

  • Unfall eines Mitarbeiters
  • Transportunfall
  • Versagen einer Anlage, eines Anlagenteils oder einer Schutzeinrichtung
  • Ausbruch eines Brandes / einer Explosion
  • Austreten gefährlicher Stoffe
  • Ausfall betrieblicher Einrichtungen, z.B. von Motoren, Kühlaggregaten, prozessleittechnischen Einrichtungen, Abluftreinigungsanlagen, Energieausfall
  • sonstige Ereignisse, die zu erheblichen Belästigungen oder Gefährdungen der Mitarbeiter, der Anlagen, der Allgemeinheit oder der Umwelt führen

(weiter zum Aufsatz (pdf-Datei, 105 kB) sowie den Zusatzdokumenten Notfallplan für Brand/Explosion (pdf-Datei, 45 kB) und Datenerhebung für Notfallmanagement (pdf-Datei, 216 kB))

Umweltmanagement boomt - nur nicht in Deutschland?

Im gestrigen Beitrag zeigten wir die weltweite Entwicklung bei der Teilnahme am Umweltmanagement nach ISO 14.001. Das hinter Japan zeitweise führende Deutschland verliert in den letzten Jahren an Boden, andere Länder holen deutlich auf, während bei uns die Teilnahme – auch an EMAS – eher stagniert. Umweltberater Dr. Ulrich Größmann nimmt dazu Stellung:

Wo liegen die Ursachen für die im internationalen Kontext zunehmend zögerliche Haltung deutscher Unternehmen? Hierzu gibt es meines Wissens bisher keine vergleichenden Untersuchungen. Es können darüber also nur Vermutungen angestellt werden, die sich jedoch an Unternehmensbefragungen anlehnen, die im Vorfeld der ISO 14001-Revison in Deutschland im Jahr 2000 durchgeführt wurden.

(weiter zum Aufsatz, pdf-Datei, 240 kB)

Fremdfirmen auf dem Betriebsgelände - eine oft unterschätzte Gefahr

Artikel von Ulrich Größmann

Unternehmen, die den betrieblichen Umweltschutz ernst nehmen – insbesondere Unternehmen, die ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem installiert haben – berücksichtigen nicht nur die Umweltauswirkungen, die von ihren Tätigkeiten, Produkten und Dienstleistungen ausgehen, sondern achten generell darauf, dass von ihrem gesamten Betriebsstandort Beeinträchtigung der Umwelt verhindert oder zumindest minimiert werden.

Um dies zu gewährleisten, müssen auch Vertragspartner (Fremdfirmen), die auf Betriebsgelände tätig werden, in das Umweltmanagementsystem eingebunden werden. Vertragspartner in diesem Sinne sind z.B. Reinigungsfirmen, Wartungsunternehmen, Handwerksbetriebe, Hoch- und Tiefbauunternehmen.

Durch die Art und Weise wie die Vertragspartner ihre Dienstleistung ausüben, haben sie einen mitunter nicht unerheblichen Anteil ... (weiter zum Aufsatz, pdf-Datei, 78 kB)


Gefahrgut-Verpackungen - Qualitätssicherung nach BAM-Gefahrgutregeln

Aufsatz von Ulrich Größmann

Verpackungen sind seit alters her in unserer Zivilisation als Notwendigkeit erachtet worden. Beispiele hierfür sind die aus Ton hergestellten Wein- und Ölamphoren in der Antike, der Feuerkorb der Nomaden, mit dem man glimmende Holzkohle für das Lagerfeuer transportierte oder die aus Leder gefertigten Wasserschläuche.
Heutzutage sind Verpackungen (oder auch "Umschließungen" genannt) allgegenwärtig. Sie sind inzwischen so verbreitet, dass man den abfallseitigen Auswirkungen der Verpackungsflut mit einer Verpackungsverordnungen (VerpackV) Herr zu werden versucht. In diesem Zusammenhang ... (weiter zum Aufsatz, pdf-Datei, 140 kB))


Der Betriebsbeauftragte

Aufsatz von Ulrich Größmann

Die Umweltschutzbeauftragten im Unternehmen
Bis in die 80er Jahre wurde der betriebliche Umweltschutz durch Ge- und Verbote, Grenzwerte und Abgaben geregelt. Nach und nach wuchs jedoch die Erkenntnis, dass die externe, d.h. behördliche Kontrolle der Einhaltung von gesetzlichen Regelungen sehr aufwändig, teuer und wenig zielführend war. Die Behörden verfügten oft nicht über genügend ausgebildetes Personal, um einen wirksamen Vollzug der Bestimmungen zu gewährleisten.
Diese oftmals unzureichende Fremdüberwachung sollte deshalb durch betriebsinterne Fachleute ergänzt werden. Zu diesem Zweck wurden in den einschlägigen Umweltgesetzen Betriebsbeauftragte vorgesehen, die in den jeweiligen Bereichen, wie Abfall, Immissionsschutz, Störfall, Gewässerschutz, Gefahrgut etc. die fachkompetenten Ansprechpartner für Geschäftsleitung und Mitarbeiter darstellen. Ziel dieser Forderungen ist, ... (weiter zum Aufsatz, pdf-Datei, 310 kB)


Abwassergebührensplitting

  1. Warum wird die Berechnung der Abwassergebühren in vielen Städten und Gemeinden derzeit neu geregelt?
  2. Welche Folgen hat eine Neuregelung der Berechnung der Abwassergebühren für Betriebe und Unternehmen?
  3. Wie können Unternehmen die neuen Gebührenmodelle (Abwassergebührensplitting) nutzen, um Abwasserkosten dauerhaft zu senken?
  4. Rechtliche Hintergründe des Gebührensplittings
    (weiter zum Aufsatz, pdf-Datei, 69 kB, Verfasser: Friedhelm Kring)


Rechtsschutz im Umweltrecht

Aufsatz von Michael Mehling

Dem Rechtsschutz kommt im Umweltrecht nicht selten eine herausragende Bedeutung zu, und das auch in wachsendem Umfang für Unternehmer. Sein Stellenwert eröffnet sich, wenn man den Widerstand weiter Bevölkerungskreise gegen alle umfangreicheren Vorhaben bedenkt, bei deren Durchführung schädliche Umwelteinwirkungen befürchtet werden, sowie die oftmals folgenden Auseinandersetzungen zwischen Bürgern und Anlagenbetreibern oder den jeweils zuständigen Verwaltungsstellen. Für gewöhnlich werden derartige Auseinandersetzungen im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens ausgetragen, etwa als Anfechtungsklage gegen eine Anlagengenehmigung, doch werden bereits in den jeweils vorgelagerten Zulassungsverfahren, im Beispiel also während des umweltrechtlichen Genehmigungsverfahrens, wichtige Vorkehrungen zur Wahrung eines ausreichenden Rechtsschutzes getroffen.

Zur Anwendung gelangen bei umwelterheblichen Sachverhalten vorwiegend das öffentliche Umweltrecht, also die Sondervorschriften des Immissions-, Gewässer- und Naturschutzrechts, des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts und gelegentlich auch des Atom- und Strahlenschutz- oder Gentechnikrechts, daneben aber bisweilen auch das Umweltstraf- und Umweltprivatrecht. In besonders gelagerten Fällen kann es überdies dazu kommen, dass Umweltrechtsschutz über Staatsgrenzen hinweg gewährt wird und das deutsche Recht für Ausländer oder ausländisches Recht für Deutsche gilt. Die folgende Darstellung beschreibt jeweils die Merkmale und Besonderheiten, die den umweltrechtlichen Rechtsschutz in den genannten Zusammenhängen kennzeichnen. (weiter zum Aufsatz, pdf-Datei, 104 kB)



EMAS auf dem absteigenden Ast?

Aufsatz von Friedhelm Kring

EMAS auf dem absteigenden Ast? - Die Zahlen.
Wo bleiben die Impulse durch EMAS II?

EMAS auf dem absteigenden Ast? - Mögliche Ursachen:

  • Wettlauf zwischen ISO 14001 und ÖKO-Audit?
  • Wirkt das EMAS-Siegel als Markenzeichen?
  • Greift die Privilegierungsverordnung zu kurz?
  • Muss die Förderung intensiviert werden?
  • Konkurrenz durch kleine Lösungen?
  • Bleiben Deutschlands Unternehmen beim Öko-Audit einsame Vorreiter?

(weiter zum Aufsatz, pdf-Datei, 175 kB)


EMAS und Öffentlichkeit - ungenutzte Chancen?

Umweltberater Dr. Ulrich Größmann nimmt in einem Kommentar dazu Stellung und berichtet aus seiner Erfahrung bei der Betreuung von Unternehmen im In- und Ausland. (weiter zum Kommentar, pdf-Datei, 74 kB)



Aufsatz zum deutschen Gewässerschutzrecht, insbesondere zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie

Diese Abhandlung soll versuchen, einen Einblick in das zersplitterte und oft als schwierig empfundene Recht des Gewässerschutzes in Deutschland zu vermitteln. Neben einer Darstellung der wichtigsten Vorschriften, Grundsätze und rechtlichen Vorkehrungen enthält sie auch eine Beschreibung des langen Werdegangs dieses Rechtsgebiets, mit der sie ein Verständnis für die geschichtlichen und politischen Zusammenhänge seiner Entstehung schaffen möchte. Besonderes Augenmerk wird dabei der jüngst verabschiedeten "Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik" und deren Umsetzung in das deutsche Recht gewidmet. Ein umfangreiches Verzeichnis der einschlägigen Bundes- und Landesvorschriften ist der eigentlichen Abhandlung vorangestellt.
(Michael Mehling, freier Mitarbeiter von Umwelt-Consulting Größmann)    (weiter zum Aufsatz, pdf-Datei, 1470 kB)

 

Aktuelles

 

Newsletter

 

Glossar

 

Abkürzungen

 

Links

 

Buchtipps

 

Meilensteine

 

Veröffentlichungen